Putzschäden

Putzschäden

Putzschäden – Mängel und Schäden an Außen- und Innen-Putz

Zur aktuellen Entwicklung aus Forschung und Praxis

Moderne Putze müssen immer mehr optische und technische Anforderungen in dünner werdenden Schichten erfüllen. Durch Zugabe von diversen Kunststoffen und ausgefeilte Rezepturen gelingt dies vielfach. Nach bewährter Putzregel “weich auf hart” sind moderne wärmedämmende Putzfassaden insbesondere WDVS nicht denkbar. Nicht immer sind diese dünnen Putzschichten von der gewohnten Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit geprägt. In der Regel stellen Haar-Risse im Putz  keinen technischen Mangel dar.

Mängel und Schäden an klassischen Putz-Fassaden, Wärmedämmputz historischen Putzen, Sanierputz und Innenputz wie Risse, Ausblühungen, Abplatzungen und andere Putzschäden durch Fehler in der Planung, Überwachung und Ausführung

Im Verantwortungsbereich der Planung und Sanierung liegt neben den architektonischen die Festlegung der technischen Anforderungen an Putzen aller Art. Zu beachten sind dabei die gesetzlichen Anforderungen sowie die allgemein anerkannten Regeln der Bautechnik insbesondere die Regelwerke des DIN und der WTA wie z.B. VOB Teil C DIN 18350 Putz- und Stuckarbeiten, DIN 18550 Putze und Putzsysteme – Ausführung, DIN 18558 Kunstharzputze, DIN EN 998-1 Festlegungen für Mörtel im Mauerwerksbau – Putzmörtel sowie die WTA-Merkblätter aus dem Referat 2 Oberflächentechnologie insbesondere WTA-Merkblatt 2-4 Beurteilung und Instandsetzung gerissener Putze an Fassaden, 2-7 Kalkputze in der Denkmalpflege, 2-9 Sanierputzsysteme und die “Sockelrichtlinie”.

Häufige Fehlerquellen in der Planung und Ausführung

– mangelhafte Untergrundvorbereitung
– ungeeignete klimatische Bedingungen (Frost, zu hohe Baufeuchtigkeit, Schlagregen, etc.)
– fehlerhafte Einschätzung der vorhandene Belastung durch bauwerkschädigende Salze (Ausblühungen) und Feuchtigkeit des Putzgrundes
– verschiedenartige Stoffe im Untergrund
– riss-gefährdeter Putzgrund
– zu geringer Putzauftrag
– zu geringe und ungleichmäßige Einbettung des Putzträgers
– fehlende und ungeeignet Putzarmierung
– Verschmutzung und Veralgung
– Risse, Ausblühungen und Abplatzungen

weitere Informationen zur sachverständigen Beweissicherung und Bewertung von Mängeln bzw. Schäden an Putz auf Anfrage

Bei Fragen steht Ihnen ein GSB Bausachverständiger gern im Verbund mit den GSB Experten zur Verfügung.